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Dachverband VSGVerein Schweizerischer Gymnasiallehrerinnen und Gymnasiallehrer Leitbild
Portrait «Bestimmungen und einen Lehrplan zur Vereinheitlichung und Verbesserung» des schweizerischen Mittelschulwesens zu schaffen, dies war das Hauptmotiv, welches 27 Philologen im Jahre 1860 bewog, den Verein Schweizerischer Gymnasiallehrer (VSG) zu gründen. Durch seine Tagungen und Resolutionen erreichte der VSG, dass etwa zehn Jahre später - der Verein zählte nun schon über 200 Professoren - die Kantone in einem Konkordat ein Prüfungsreglement und Maturitätsprogramme vereinbarten. Und heute sind es an die 4000 Lehrerinnen und Lehrer die sich im VSG erneut Gedanken über die Veränderungen im Gymnasium machen. Der VSG setzt sich aus Fachverbänden und Kantonalverbänden zusammen. Es ist ein Verdienst des VSG und seiner Mitglieder, wenn im Bereich der Gymnasien ein Mass an gesamtschweizerischer Koordination und Harmonisierung besteht, das man sonst sei es auf der Volksschulstufe, sei es im Hochschulbereich noch vergebens sucht. Zusammen mit den Kantonalverbänden ist der VSG auch der Devise ,,zufriedene Lehrerinnen und Lehrer sind die besseren Pädagogen" verpflichtet. Dies bringt ihn oft in Opposition zu gewissen Reformbestrebungen wie etwa die Schulzeitverkürzung, die unter dem Etikett ,,Leistungsoptimierung" oft mehr vom (knappen) Geld als vom Geist inspiriert sind. Als gesamtschweizerische Organisation ist der VSG in den schweizerischen Bildungsgremien vertreten, z.B. in der schweizerischen Maturitätskommission (SMK) und in der Kommission Allgemeine Bildung (KAB) der Erziehungsdirektorenkonferenz. Seine Delegierten arbeiten mit an den Weiterbildungskursen der WBZ in Luzern. |


