|
10.01.2011 |
|
Rote Karte für den Kantonsrat
In der
Novembersession beriet und verabschiedete der Kantonsrat in zweiter Lesung das
Personalgesetz. Der Kantonsrat
lehnte Verbesserungen für das Personal klar
ab. Das Personal ist enttäuscht
Die
Personalverbändekonferenz des Kantons St. Gallen hat beschlossen, auf den
Entscheid des Kantonsrates zum Personalgesetz mit einer Aktion zu reagieren. In der Februarsession
wird dem Kantonsratspräsidenten stellvertretend für alle Kantonsräte, die gegen
die Interessen der Staatsangestellten stimmten, eine überdimensionierte rote Karte überreicht.
Für diese rote Karte
sammeln die Personalverbände unter dem Staatspersonal Unterschriften. Auch der
KMV beteiligt sich daran. In den Lehrerzimmern
liegen Unterschriftenbogen auf, in der sich mittels Unterschrift eintragen kann, wer die
Verschlechterungen nicht akzeptieren will.
Den
Unterschriftenbogen wird Informationsmaterial beiliegen, welches das Stimmverhalten jedes Kantonsrats in der
zweiten Lesung aufzeigt. Rot markiert sind die Entscheide, die uns
Verschlechterungen bringen, grün markiert sind jene, die uns entgegenkommen. Des Weiteren liegt eine Übersicht auf, aus der hervorgeht, welche Kantonsräte gegen
eine Lohnerhöhung von 1.1% und für den Antrag der Finanzkommission (Lohnerhöhung
von 0.7%) stimmten.
Wir bitten alle
Lehrkräfte, sich an dieser Aktion zu beteiligen, um den Kantonsräten zu zeigen,
dass wir genau hinschauen - auch in der Debatte des Pensionskassengesetzes, die
im Wahljahr 2011 ansteht!
Personalgesetz 1.12.2010
|